Steinbruch

Steinbruch

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Wissenswertes über die Rohstoffindustrie

Schon zu Urzeiten haben wir uns der Nützlichkeit von Steinen bedient. Heute gehen wir noch viel weiter und dehnen die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Rohstoffen immer weiter aus. Häuser, Straßen, Kanäle, Gläser, Fernsehgeräte, Computer, Handys... sind ohne mineralische Rohstoffe undenkbar! In Österreich werden jährlich über 100 Millionen Tonnen an mineralischen Rohstoffen wie Sand, Kies, Naturstein, Kalk, Lehm, Ton, Mergel, Schiefer, Gips und Industrieminerale benötigt.

In mehr als 1.200 Gewinnungsstätten, also in fast jeder zweiten österreichischen Gemeinde, werden diese Rohstoffe gewonnen und so die Transportwege kurz gehalten.

Wussten Sie, dass
  • jede Österreicherin und jeder Österreicher im Durchschnitt 12 Tonnen an mineralischen Rohstoffen pro Jahr verbraucht ?
  • der österreichische Gesamtbedarf an mineralischen Rohstoffen über 100 Millionen Tonnen pro Jahr liegt ?
  • mit über 1.200 Rohstoffgewinnungsstätten österreichweit die Nahversorgung mit Schotter, Kies & Co garantiert werden kann ?
  • sich in durchschnittlich jeder zweiten österreichischen Gemeinde eine aktive Rohstoffgewinnungsstätte befindet ?
  • für ein durchschnittliches Einfamilienhaus rund 400 Tonnen mineralische Rohstoffe benötigt werden ?
  • eine 80 m² Wohnung in einem Wohnhaus aus ca. 105 Tonnen mineralischen Rohstoffen besteht ?
  • für einen einzigen Kilometer Autobahn rund 160.000 Tonnen mineralische Rohstoffe verbaut werden ?
  • ein Kilometer Landesstraße aus fast 64.000 Tonnen an mineralischen Rohstoffen besteht ?
  • in allen Fernsehgeräten mineralische Rohstoffe stecken ?
  • Kosmetika zu einem großen Teil nicht ohne mineralische Rohstoffe herstellbar wären ?

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Geologische Situation

Das Dolomitvorkommen der Grasmann GmbH & Co. KG befindet sich in 3203 Rabenstein, Ortsteil Tradigist.

 

Allgemeines

Der Dolomitsteinbruch befindet sich geologisch gesehen in der Trias der Nördlichen Kalkalpen, die zum oberostalpinen Deckenstapel zählen. Der Zeitabschnitt der Trias ist durch die enorme biogene Karbonatproduktion einzigartig in der Geschichte der Alpen. Die mächtigen Kalk- und Dolomitgesteine sind heute der Hauptbaustoff der Kalkalpen, da die jüngeren Gesteine der Schichtfolge einerseits meist wesentlich geringere Mächtigkeiten aufweisen, andererseits seit der Gebirgsbildung zum Großteil bereits wieder der Abtragung zum Opfer gefallen sind. Der Steinbruch selbst kommt im Hauptdolomit (Nor) zu liegen. In diesem Bereich wird der Hauptdolomit von der Opponitz-Formation unterlagert und von der Kössen-Formation überlagert. Die Opponitz-Formation wird von Kalken und Mergeln aufgebaut. Der Hauptdolomit gehört zu den Plattform- und Beckenkarbonaten der Obertrias. Der Hauptdolomit wird von rhytmischen Abfolgen millimeterdünner dolomitischer Algenmatten aufgebaut, die sich im Lauf der Zeit zu enormer Mächtigkeit von bis zu 1000m übereinander schichteten. Der Hauptdolomit prägt generell das Landschaftsbild der Kalkvoralpen. Der Dolomit im Steinbruch Geiseben ist meist hellgrau bis dunkelbraun. Er wird oftmals von weißen z.T. kalzitischen Adern durchzogen.

 

Beschreibung der Gesteinsprobe

Makroskopisch ist das Gestein als Karbonat mit kristallinem Gefüge und dolomitischen Bruch zu bezeichnen. Das Gefüge ist fein- bis mittelkristallin, mit einer Kristallitgröße von ca. kleiner 0,01mm bis 1mm. Die mikroskopische Untersuchung ergab folgendes Ergebnis: Überwiegend sind Dolomit und Calcit zu beobachten, wobei der Dolomit Kristalle in einer Größe bis zu 1mm zeigen. Silikate treten nur sehr untergeordnet auf. Eine prozentuale Zusammensetzung, welche durch Auszählen ermittelt wurde ist unten angegeben.

Calcit 25 - 35 %
Dolomit 60 - 70 %
Quarz 2 - 5 %
Organik 1 - 3 %


Das Gestein zeigt im Dünnschliff ein angedeutet brekziöses Gefüge, welches auf die primäre Karbonatbildung zurückgeführt werden kann. Teilweise sind noch die von der Karbonatbildung herrührenden Fossilien zu identifizieren. Das Gestein wurde nach der Kalkbildung dolomitisiert.
Dies ist durch die Ausbildung zuckerförmiger Kristalle und durch zahlreiche dolomitische Gänge und Adern gekennzeichnet. Das Gestein zeigt praktisch keine Verschieferung bzw. wurde metamorph praktisch nicht überprägt. Überprägungen durch Verwitterung oder hydrothermale Alteration konnte mikroskopisch ebenso nicht beobachtet werden.

Zusammenfassend kann unter Einbeziehung der durchgeführten Untersuchungen und des regionalgeologischen Kontextes das Gestein als Hauptdolomit angesprochen werden.
 

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Ecken und Kanten überzeugen

Brechsande sind gebrochene Gesteinskörner mit einer Körnung von 0 bis 4 mm. Splitte sind gebrochene Gesteinskörner mit einer Körnung von 3 bis 22 mm. Gebrochene Körnungen von 22 bis 63 mm werden Schotter genannt. Brechsand, Splitte und Schotter werden in Kieswerken aus Grobkomponenten, welche größer als 32 mm sind, gebrochen und in von der Norm vorgegebenen Körnungen getrennt. Falls nötig, werden diese Komponenten entsprechend den Sauberkeitsanforderungen gewaschen. Brechsande, Splitte und Schotter sind Ausgangsmaterialien für die Herstellung von Asphalten und Beton.

 

Sortenverzeichnis

uUT (Frostschutz) 0/63 CE 0988-CPD-0229
ZKK 0/32 CE 0988-CPD-0229

Zertifiziert nach EN 13242
Gesteinskörnungen für ungebundene und hydraulisch gebundene Gemische für Ingenieur- und Straßenbau
EBK 0/2 CE 0988-CPD-0229
EBK 2/4 CE 0988-CPD-0229
EBK 4/8 CE 0988-CPD-0229
EBK 8/11 CE 0988-CPD-0229
EBK 11/16 CE 0988-CPD-0229
BK 16/22 CE 0988-CPD-0229
BK 22/32 CE 0988-CPD-0229

Zertifiziert nach EN 13043
Gesteinskörnungen für Asphalt und Oberflächenbehandlungen für Straßen, Flugplätze und andere Verkehrsflächen
EBK 0/4
Schüttmaterial 0/11
Schüttmaterial 0/400
Wurfsteine 500 - 1000 kg
Wurfsteine 1000 - 3000 kg

Erdmaterial auf Anfrage
Asphaltfräßmaterial auf Anfrage
Recyclingmaterial auf Anfrage
 

Verladezeiten im Werk Geiseben

März bis Dezember

Montag bis Freitag: 6:00 bis 12:00 Uhr
12:45 bis 17:00 Uhr
Samstag: nur nach telefonischer Vereinbarung

Januar und Februar

Montag bis Freitag: nur nach telefonischer Vereinbarung

Kontakt:

Büro: 0 2722 / 7287
Betriebsleiter Franz Grasmann jun.
Telefon: 0676 / 847 249 812

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